Zurück zum Blog
Warum die Teamgröße nur die halbe Wahrheit ist Mit KI erstellt

SCRUM und Agilität

Warum die Teamgröße nur die halbe Wahrheit ist

· 4 Min. Lesezeit

„Bitte nur Stories anfangen, wenn andere fertig sind.“ Diese Nachricht schrieb Lena in einem 9er-Team, das sich im Chaos verlor. Viele glauben, die perfekte Teamgröße liegt zwischen 3 und 9 Mitgliedern, doch ich habe erlebt, dass es nicht nur auf die Zahl ankommt.

Ob die Teammitglieder T-Shaped sind oder Spezialisten macht den Unterschied, ob das Team flexibel bleibt oder bei Störungen im Chaos versinkt.

Wenn die Teamgröße zur Falle wird

Stell dir ein kleines 3er-Team vor: Lena, Tom und Priya. Der Tag beginnt mit einem Slack-GIF von Priya – eine Katze, die verzweifelt auf die Uhr schaut. „Daily in 3 min – und meine Tests sind immer noch rot 🙈“, schreibt sie. Tom, der Senior Dev, ist schon im Teams-Call, Kaffee in der Hand.

Lena tritt bei: „Moin ihr beiden – kurz und knackig heute, oder?“ In einem so kleinen Team kennt jeder die Arbeit des anderen fast zu gut. Es gibt keine Pufferzone – ein einziger Ausfall und das Sprintziel ist gefährdet.

Das Problem bei einem so kleinen Team ist nicht nur die fehlende Pufferzone, sondern auch die ständige Abhängigkeit voneinander. Wenn Priya ihre Tests nicht abschließen kann, weil die API-Schnittstelle geändert wurde, müssen alle anderen möglicherweise ihre Arbeit unterbrechen, um zu helfen.

Dies kann schnell zu Frustration führen, da die individuellen Beiträge ständig von externen Faktoren abhängig sind, die man nicht im Griff hat.

Im 6er-Team sieht die Welt anders aus. Max, der kreative Frontend-Dev, kommt zu spät ins Daily, weil sein Build läuft. Sara beruhigt ihn: „Mach keinen Stress, wir sind ja keine Maschine 😉.“ Hier gibt es genug Leute, um Ausfälle abzufangen.

Aber die Kommunikation erfordert aktive Organisation, und wenn keiner klare Prioritäten setzt, können Sprintziele verwässern. Die Gefahr besteht darin, dass sich die Teammitglieder zu sehr auf ihre Eigenverantwortung verlassen und die gemeinsame Abstimmung vernachlässigen.

Ein größeres Team kann mehr erreichen, das ist die Annahme. Doch die Realität kann trügerisch sein. Im 9er-Team, das global verteilt ist, dauern Daily-Meetings jetzt 25 Minuten. Zeitverschiebung und Konsenssuche bremsen den Fortschritt.

Lena schickt eine Nachricht: „Bitte nur Stories anfangen, wenn andere fertig sind.“ Doch nicht alle hören zu. In einem so großen Team wird Kommunikation zur Herausforderung, da die Koordination über verschiedene Zeitzonen hinweg oft mühsam ist.

Ein großes Team hat zwar den Vorteil der hohen Spezialisierung, aber oft wenig Fokus. Einzelne Mitglieder verfolgen ihre eigenen Prioritäten oder reagieren nicht sofort auf Anfragen, was dazu führt, dass Stories angefangen, aber nicht beendet werden.

Die Motivation sinkt, weil das Sprintziel oft nur eine hübsch formulierte Überschrift für den Stakeholder-Report ist. Es geht mehr darum, alle unter einen Hut zu bekommen, als wirklich voranzukommen.

Die verborgene Dynamik

Hier liegt der Knackpunkt: Ob ein Team funktioniert, hängt weniger von der Größe ab, sondern von der Art und Weise, wie es zusammenarbeitet. FlightRoom hat das eindrucksvoll gezeigt.

Nach einer frustrierenden Retrospektive schlägt Lena vor, den nächsten Team-Workshop mit FlightRoom zu machen. Diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt, denn plötzlich steht die Zusammenarbeit im Fokus, nicht die individuelle Leistung.

In der Simulation übernimmt Tom die Rolle des Kapitäns, während Priya im Tower schnelle, präzise Antworten liefert. Die Zeit drängt, aber die Entscheidungen fallen schnell und abgestimmt. Diese Erfahrung zeigt, dass klare Kommunikation und Vertrauen innerhalb des Teams der Schlüssel sind.

Die Simulation bietet eine stressfreie Umgebung, in der die Teammitglieder lernen, sich aufeinander zu verlassen und effizienter zu kommunizieren. Jeder merkt, dass der Erfolg des Teams vom Zusammenspiel abhängt, nicht von der Größe.

Nach der Simulation ist es, als ob ein Schalter umgelegt wurde. Die Teammitglieder beginnen, das neue Wissen in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Sie erkennen, dass es nicht ausreicht, nur die eigenen Aufgaben im Blick zu haben.

Die wahre Herausforderung besteht darin, die Arbeit der anderen zu verstehen und gegebenenfalls Prioritäten gemeinsam neu zu setzen. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel für eine effektivere Zusammenarbeit und bessere Ergebnisse.

Was wirklich zählt

Nach der FlightRoom-Erfahrung sieht die Welt anders aus. Drei Sprints später werden Storys fertig statt nur angefangen. Die Ziele sind erreichbar und motivierend, die Stimmung im Team besser – selbst im großen, verteilten Team.

Die Simulation hat nicht nur die Kommunikation verbessert, sondern auch das Verständnis für die Zusammenarbeit vertieft.

Es zeigt sich, dass die Teamgröße zwar einen Einfluss hat, aber nicht entscheidend ist, wenn die interne Dynamik stimmt.

Die Lehre daraus? Die optimale Teamgröße hängt von mehr ab als nur der Zahl. Sie hängt von Skills, Kommunikation und der Bereitschaft ab, wirklich zusammenzuarbeiten. Manchmal reicht ein gemeinsames Spiel wie FlightRoom, um genau das zurückzubringen.

Überprüfe deine Teamdynamik, hinterfrage die Rollenverteilung und frage dich, ob dein Team wirklich als Einheit agiert. Diese Fragen sind entscheidend, um die Effektivität deines Teams zu steigern und die gesetzten Ziele zu erreichen.

Weitere Beiträge

FlightRoom selbst erleben

Startet mit einem kostenlosen Team-Event und seht, wie euer Team unter Druck entscheidet.

Kostenlos starten