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Nutzergeschichte: Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass immer jemand einspringt. Mit KI erstellt

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Nutzergeschichte: Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass immer jemand einspringt.

· 3 Min. Lesezeit

Letzten Sommer, mitten in den Ferien, fand ich mich plötzlich nicht mehr am Strand, sondern vor meinem Laptop wieder. "Der Abgabetermin ist der 31.08.," sagte Steffi, und damit begann das Chaos. Wir waren abgeschnitten vom Webshop, und der Betriebsrat sollte uns helfen. Doch die Lösung? Abschreiben.

Eine Stunde pro Bestellung.

Als Betriebsrat war ich es gewohnt, mich um die Belange der Kollegen zu kümmern und mit dem Management Kompromisse zu finden. Normalerweise bedeutete das, in Meetings zu sitzen und Anliegen vorzubringen, aber dieser Sommer war anders.

Die Ferien mit meinen drei Kindern sollten eigentlich eine entspannte Zeit werden, doch stattdessen saß ich mit dem Laptop am Küchentisch.

Als der Kessel explodierte

Die Firma, in der ich arbeite, produziert Medikamente. Ein komplexer Prozess, der Präzision und Zusammenarbeit erfordert. Doch die Probleme begannen, als eine Firma, die die Vorstufen unserer Produkte herstellen sollte, es nicht schaffte, die Synthese korrekt durchzuführen.

Der Kessel explodierte, das Feuerwehrauto brannte mit ab. Ein Desaster, das unser ganzes System ins Wanken brachte.

Und dann war da noch der Webshop, zu dem wir keinen Zugang mehr hatten. Die Lösung? Wir sollten manuell abschreiben. Eine Bestellung dauerte plötzlich eine Stunde. Die Situation war frustrierend, doch die Leitung schien keine bessere Lösung zu haben.

So kam es, dass ich mit meinem Laptop im Sommerurlaub saß und versuchte, die Arbeit irgendwie zu bewältigen, während meine Kinder im Hintergrund spielten.

Die Taskforce tagte in meinen Urlaub hinein

Die Taskforce, die ins Leben gerufen wurde, sollte Abhilfe schaffen. Der Gedanke: Wir finden gemeinsam einen Weg, die Abläufe zu verbessern. Doch je mehr ich mich in diese Gruppe einarbeitete, desto klarer wurde mir, wie chaotisch alles war.

Der Geschäftsführer leitete die Sitzungen, die in meinen Urlaub fielen. Währenddessen tobten meine Kinder um mich herum, und ich versuchte, mich auf die Diskussionen zu konzentrieren.

Ein Grundproblem war, dass viele der Entscheidungen von Personen getroffen wurden, die wenig bis gar nichts von unserer Branche verstanden. Ein Kostensparer aus der Automobilindustrie wurde eingeflogen, um uns zu zeigen, wie man effizienter arbeitet, doch er hatte keine Ahnung von Chemie.

Diese Inkompetenz spiegelte sich in den Fehlentscheidungen wider, die uns in diese Lage gebracht hatten.

Als die Verantwortung beim ganzen Haus lag

Unsere Arbeitsweise war früher klar strukturiert. Bestellungen im Labor wurden von drei bis vier Personen pro Labor durchgeführt. Doch jetzt lag die Verantwortung bei uns, dem ganzen Haus. Ich musste den Franzosen im Einkauf erklären, warum wir nicht mehr bestellen konnten wie früher.

Der Versuch, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, brachte mich an meine Grenzen.

Der Wendepunkt

Der Wendepunkt kam, als ich erkannte, dass meine Rolle als Betriebsrat mich nicht dazu verpflichtete, die Fehler des Topmanagements auszubügeln. Ja, es war meine Aufgabe, die Interessen der Mitarbeiter zu vertreten, aber nicht um jeden Preis.

Ich musste die Grenze ziehen zwischen Verantwortung und Ausbeutung.

Die Grenze ziehen

Ich entschied mich, klare Grenzen zu setzen. Der Urlaub sollte keine Arbeitszeit sein. Die Taskforce war wichtig, aber nicht auf Kosten meiner Erholung und meiner Familie.

Ich stellte Forderungen: Entweder wurde der Urlaub erstattet, oder ich würde nicht mehr einspringen, wenn das Management versagte.

Diese Entscheidung veränderte meine Sichtweise grundlegend. Ich erkannte, dass ich nicht nur ein Betriebsrat bin, sondern auch ein Mensch mit Rechten und Bedürfnissen.

Die Klarheit, die ich dadurch gewann, machte mich stärker in meiner Rolle und half mir, besser für die Belange der Mitarbeiter einzustehen.

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